BESS-Software-Vergleich

Die richtige BESS-Modellierungslösung wählen.

Generische Modelle ignorieren die Physik. Excel bricht unter Komplexität zusammen. Worauf Sie achten sollten — und wie Catalyst abschneidet.

Die vier Ansätze, die Teams heute nutzen

Tabellenkalkulationen (Excel / Google Sheets)

Verbreitet, aber begrenzt

Vorteile

  • +Keine Lizenzkosten
  • +Vollständig anpassbar
  • +Einfach zu teilen

Einschränkungen

  • Keine physikbasierte Degradation — nur pauschale Prozentannahmen
  • Revenue-Stacking über FCR, aFRR und Arbitrage ist manuell und fehleranfällig
  • Keine Marktdatenintegration — Annahmen veralten sofort
  • Kein Audit-Trail — Kreditgeber können Annahmen nicht prüfen
  • Szenarioanalysen im großen Maßstab (50+ Konfigurationen) praktisch unmöglich
  • Netzentgelt- und Regulierungsänderungen erfordern komplette manuelle Überarbeitung

Für grobes Screening akzeptabel. Ungeeignet für investmentgradige Analysen oder Kreditgeber-Due-Diligence.

Generische Projektfinanz-/DCF-Modelle

Strukturelle Lücken

Vorteile

  • +Finance-Teams kennen die Struktur bereits
  • +Verarbeitet Fremd-/Eigenkapital sauber

Einschränkungen

  • Nicht für Dispatch-Simulation ausgelegt — behandelt BESS-Erlöse als pauschale Jahresannahme
  • Kann Dispatch-Restriktionen, Wirkungsgrad oder State-of-Charge-Grenzen nicht modellieren
  • Multi-Markt-Stacking erfordert manuelle Schicht-für-Schicht-Konstruktion
  • EEG Co-location-Regeln werden nicht unterstützt
  • Ergebnisse können nicht gegen historische Marktdaten validiert werden

Downstream für die Projektfinanzierungsstrukturierung verwenden — nicht als primäres techno-ökonomisches Modell.

Proprietäre Inhouse-Tools

Hohe Kosten, Bespoke-Risiko

Vorteile

  • +Auf spezifische Märkte und Assets zugeschnitten
  • +Keine Lizenzabhängigkeit

Einschränkungen

  • Typischerweise 6–18 Monate Entwicklungszeit bei erheblichem Engineering-Aufwand
  • Einzelteam-Expertise — kein Fortbestand, wenn Schlüsselentwickler das Unternehmen verlassen
  • Laufender Wartungsaufwand bei sich ändernden Märkten und Regulierungen
  • Kann nicht von branchenweiten Daten- und Methodikverbesserungen profitieren

Sinnvoll für große IPPs mit eigenen Engineering-Teams. Für die meisten Projektentwickler prohibitiv.

Catalyst von phelas

Speziell für BESS entwickelt

Vorteile

  • +Physikbasierte Batteriedegradation (Zyklus- und Kalenderalterung)
  • +Multi-Markt Revenue-Stacking: FCR, aFRR, Day-Ahead, Intraday
  • +Co-location-Modellierung: Wind + BESS, PV + BESS mit EEG-Restriktionen
  • +Live-Marktdatenintegration für deutsche, österreichische und Schweizer Märkte
  • +Audit-sichere Outputs: jede Annahme protokolliert und rückverfolgbar
  • +Bankfähige Projektfinanzierungsdokumentation direkt aus dem Modell generiert
  • +50+ Konfigurationen in Minuten — nicht Wochen

Einschränkungen

  • Europäischer Marktfokus (DE, AT, CH, erweiternd)
  • SaaS-Abonnement erforderlich

Die einzige speziell entwickelte Plattform, die Dispatch-Simulation, Degradationsmodellierung und bankfähige Dokumentation für europäische BESS-Projekte kombiniert.

Was spezialisierte BESS-Software von generischen Tools unterscheidet

Dispatch-Simulation mit realen Restriktionen

Ein BESS erzielt keine pauschalen Jahreserlöse. Es dispatcht basierend auf Marktpreisen, State-of-Charge, Wirkungsgrad, Mindestruhezeiten und Netzanschlussgrenzen. Generische Modelle ignorieren diese Restriktionen. Catalyst modelliert sie mit derselben Physik, die ein echter Dispatch-Optimierer verwendet — damit die Erlösprognose tatsächlich widerspiegelt, was das Asset erzielen wird.

Batteriedegradation, die der Realität entspricht

Kapazitätsverlust und Effizienzabfall sind nicht linear. Zyklusalterung hängt von Entladetiefe, Temperatur und C-Rate ab. Kalenderalterung setzt sich fort, auch wenn die Batterie inaktiv ist. Eine pauschale "-2% pro Jahr"-Degradationsannahme kann Erlöse über eine 10-jährige Projektlaufzeit um 15–30% überschätzen. Catalyst verwendet empirische Degradationsmodelle, validiert gegen reale Batteriedaten.

Regulierungs- und Marktdaten bleiben aktuell

FCR-Ausschreibungsvolumen, aFRR-Kapazitätspreise, Netzentgelte (§ 19 StromNEV, Offshore-Umlage) und EEG-Marktprämien ändern sich ständig. Catalyst integriert aktualisierte Marktdaten, damit Ihr Modell aktuelle Bedingungen widerspiegelt — nicht Zahlen aus einer Tabellenkalkulation, die seit sechs Monaten kursiert.

Bankfähige Outputs für Investitionsausschüsse und Kreditgeber

Projektfinanzierungsbanken und Investitionsausschüsse können nicht mit einer zellverlinkten Excel-Datei arbeiten. Sie benötigen rückverfolgbare Annahmen, Sensitivitätsspannen, DSCR-Analysen und Ausgabeformate, die sie Kreditausschüssen vorlegen können. Catalyst generiert diese direkt aus demselben Modell, das die technische Analyse durchgeführt hat — kein Neuformatieren, kein Übersetzungsrisiko.

Wann Catalyst einsetzen

Standort-Screening und frühe Machbarkeit

Schnelle Szenario-Sweeps über Asset-Größen und Erlösstrategien laufen lassen, um die vielversprechendsten Projekte zu identifizieren, bevor Engineering-Ressourcen eingesetzt werden.

Bankfähige Machbarkeitsstudien

Investmentgradige Analysen mit rückverfolgbaren Annahmen und audit-sicherer Dokumentation für Projektfinanzierung und Eigenkapitalinvestoren erstellen.

Portfolio-Stresstests

Konsistente Methodik über alle Assets im Portfolio anwenden, um Erlössensitivität gegenüber FCR-Preisbewegungen, Regulierungsänderungen oder CapEx-Revisionen zu identifizieren.

Due-Diligence-Unterstützung

Drittpartei-verifizierbare Analysen für M&A-Transaktionen, Refinanzierungen oder Eigenkapitalerhöhungen liefern — mit vollständiger Annahmennachverfolgbarkeit.

Sehen Sie, wie Catalyst Ihr Projekt modelliert.

Wir führen in 30 Minuten eine Live-Analyse Ihres konkreten Standorts durch. Keine generische Demo — Ihr Projekt, Ihre Zahlen.