Co-Location von Batteriespeichern mit Onshore-Windprojekten hebt Assets über die Investitionshürde
Co-Location von Batteriespeichern mit Onshore-Windprojekten hebt Assets über die Investitionshürde
In einer gemeinsamen Studie modellierten phelas und Fluence ein 25-MW-Windprojekt in Deutschland und zeigen, dass ein richtig dimensionierter Batteriespeicher die Projektrendite in jedem modellierten Preisszenario über die Kapitalkosten hebt.
MÜNCHEN/ERLANGEN, Deutschland, 23. Juli 2026 — phelas, der Entwickler von Catalyst, einer techno-ökonomischen Modellierungsplattform für großskalige Batteriespeicher in Europa, und die Fluence Energy GmbH, eine Tochtergesellschaft von Fluence Energy, Inc. (Nasdaq: FLNC), einem globalen Marktführer für intelligente Energiespeichersysteme, Services und Asset-Optimierungssoftware, haben heute ihre gemeinsame Fallstudie veröffentlicht, die die grundlegende Attraktivität der Co-Location von Energiespeichern mit Windkraft in Deutschland aufzeigt.
Die Studie quantifiziert auf Projektebene, wie ein Batteriespeicher den Investment Case eines 25-MW-Windparks über fünf Marktpreisszenarien für den deutschen Strommarkt hinweg verändert.
Die Analyse verbindet Fluences Expertise im Bereich netzskalierter Batteriespeichersysteme (BESS) mit der techno-ökonomischen Projektmodellierung von phelas. Mithilfe der Catalyst-Plattform von phelas simulierten die Partner 125 Speicherkonfigurationen mit Speicherdauern von 2 bis 8 Stunden und Leistungen von 5 bis 30 MW über die fünf Preisumfelder hinweg über einen Zeitraum von 30 Jahren und maßen die Auswirkungen auf Kapitalwert (NPV), interne Rendite (IRR), Abregelung (Curtailment) und Erlöszusammensetzung.
Deutschland verfügt bereits heute über eine der größten Onshore-Windflotten der Welt. Laut Bundesnetzagentur erreichte die installierte Onshore-Windleistung Ende 2025 68,1 GW und soll bis 2030 auf bis zu 115 GW wachsen — damit ist Wind mit 24 % der Bruttostromerzeugung 2025 die größte einzelne Stromquelle des Landes. Um dieses Ziel bis 2030 zu erreichen, muss Deutschland im Schnitt jährlich über 9 GW zubauen — ein großes Handlungsfeld für die Co-Location mit BESS.
Die vollständige Fallstudie inklusive Methodik, Szenariodefinitionen und interaktiven Ergebnissen finden Sie unten sowie auf phelas.com.
“Co-Location ist keine optionale Ergänzung mehr, sondern der strukturelle Wandel, der den Business Case von Windprojekten zukunftssicher macht. Diese Studie zeigt Entwicklern und IPPs, wie viel Wert ein Speicher einem Projekt und einem Portfolio hinzufügen kann.”
— Leon Schwarzott, Director Business Unit Catalyst bei phelas
IRR in jedem Szenario über den Kapitalkosten
Allein erzielt der 25-MW-Onshore-Windpark voraussichtlich eine IRR zwischen 7,5 % und 12,5 %. Nur in 2 der 5 Marktpreisszenarien liegt die Rendite über den Kapitalkosten von 8 %. Mit einem richtig dimensionierten BESS übertrifft jedes modellierte Szenario die Kapitalkosten — in den stärksten Fällen bis nahe 14 %.
BESS-Erlösanteil übertrifft seinen CapEx-Anteil
Der Batteriespeicher erwirtschaftet voraussichtlich 26 % bis 51 % der gesamten Projekterlöse aus den zusätzlich erschlossenen Märkten (Day-Ahead-Arbitrage, Intraday und positive aFRR) — bei nur 17 % bis 29 % des erwarteten gesamten Projekt-CapEx.
Richtig dimensioniert schlägt überdimensioniert
2-Stunden-Systeme mit 15–25 MW sind in den meisten Szenarien optimal; nur im volatilsten, am stärksten kannibalisierten Szenario steigt die optimale Dauer auf bis zu 6 Stunden. Überdimensionierte Konfigurationen erwirtschaften voraussichtlich nicht ihren CapEx.
Abregelung zu minimieren ist das falsche Ziel
Speicher so zu dimensionieren, dass Abregelung vollständig vermieden wird, senkt den erwarteten NPV im Modell um schätzungsweise 18 bis 29 Millionen Euro. Eine gewisse ökonomisch sinnvolle Abregelung zu akzeptieren maximiert den erwarteten Wert.
Über phelas
phelas ist ein Münchner Climate-Tech-Unternehmen und das Team hinter Catalyst, der führenden SaaS-Plattform für die Finanzmodellierung und Asset-Planung von Batteriespeichern und hybriden Erneuerbare-Energien-Projekten. Catalyst ermöglicht es Asset-Managern, Projektentwicklern und Investoren, Zehntausende Erlösszenarien zu benchmarken. Von der frühen Machbarkeitsstudie bis zum Financial Close stattet phelas die Energiewende mit der analytischen Infrastruktur für schnellere, präzisere Investitionsentscheidungen aus.
Über Fluence
Fluence Energy, Inc. (Nasdaq: FLNC) ist ein globaler Marktführer für intelligente Energiespeicher- und Optimierungssoftware für erneuerbare Energien und Speicher. Die Lösungen und Betriebsservices des Unternehmens tragen zu einem widerstandsfähigeren Stromnetz bei — von der Versorgung der nächsten Generation KI-getriebener Rechenzentren bis zur vollen Ausschöpfung des Potenzials erneuerbarer Portfolios. Mit Gigawatt an Projekten, die erfolgreich kontrahiert, realisiert und betreut werden über nahezu 50 Märkte hinweg, verändert das Unternehmen die Art, wie wir unsere Welt mit Energie versorgen — für eine nachhaltigere Zukunft.
“Mit dem beschleunigten Ausbau der deutschen Windflotte wird Speicherung entscheidend, um die Wirtschaftlichkeit von Windanlagen zu erhalten und die Energiekosten durch erneuerbare Energien zu senken. Wir sind überzeugt, dass Preiskannibalisierung und Abregelung den Investment Case belasten — die Co-Location von Wind mit BESS in Deutschland ergibt jetzt mehr Sinn als je zuvor, um starke Renditen für Investoren zu sichern.”
— Julian Jansen, Vice President und Managing Director Deutschland bei Fluence
Catalyst
Überzeugen Sie sich selbst — in 30 Minuten.
Wir zeigen Ihnen, wie Catalyst Ihr konkretes Projekt modelliert.
Projekt besprechen